Es ist wirklich an der Zeit, an dieser Stelle der Neuapostolischen Kirchengemeinschaft im Märchenviertel ein großes, herzliches Danke zu sagen für ihre uneigennützige Hilfe der Mieter der Mittelheide. Wie es ihr Gemeindevorsteher Gunnar Schröder schon im Mai 2013 bei der ersten großen Mieterversammlung sagte: “Die Kirche hilft aus ihrem Selbstverständnis heraus Menschen, die in Not sind – unabhängig von Glauben oder Weltanschauung“. Und viele Mieter waren in Not. Es zogen Mieter, die Jahrzehnte, einige von Ihnen mehr als ihr halbes Leben hier in der Mittelheide ihr zu Hause hatten, fort, weil sie mit den Belastungen der kommenden Baumaßnahmen und der Unsicherheit der damit verbundenen Mieterhöhungen nicht fertig wurden.

Der größere Teil dieser Mieter machte sich allerdings auch nicht die Mühe, die Bürgerinitiative Mittelheide-Märchenviertel um Rat und Hilfe zu bitten. Dieser Zustand macht nun immer mehr, nach etlichen Missverständnissen, bei aller gebotenen Vorsicht, einer vernünftigen Zusammenarbeit von Bürgerinitiative Mittelheide-Märchenviertel und der Inhouse Hausverwaltung Platz. Das Aufeinander-Zugehen besteht hauptsächlich in dem Zuhören und Berücksichtigen der Belange der jeweils anderen Partei unter Beachtung der sozialen Belange der Mieter in den zu unterschreibenden Modernisierungsvereinbarungen.

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Nun schon zum dritten Mal hatten sich am 14. November 2013 fast 200 Mieter der Mittelheide in der Neuapostolische Kirche Berlin-Köpenick versammelt um sich zu den Problemen auszutauschen, die auf sie durch die Modernisierungspläne der Berner Group Berlin GmbH auf sie zukommen können. Zu erst einmal gilt unser Dank der Gemeinde der Neuapostolische Kirche für Ihre uneigennützige Hilfe, ohne die diese Versammlung nicht so unkompliziert abgelaufen wäre.

Bekanntlich sollen in der Mittelheide fast 300 Wohneinheiten – das Wort Mieter kommt  hier in der auf Rendite getrimmten Sprache im Immobiliengeschäft nicht mehr vor –  als begehrte Eigentumswohnungen im denkmalgeschützten Märchenviertel für potentielle Käufer fit modernisiert werden. Viele Mieter sind glücklicherweise durch Altverträge der GSW und zum Teil sogar noch aus DDR-Zeiten vor allzu gierigen Miethaien geschützt.

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Pressemitteilung der Bürgerinitiative Mittelheide-Märchenviertel in Berlin-Köpenick, die seit März 2013 aktiv ist:

Durch den Verkauf der Mittelheide des Märchenviertels von der GSW an die Berner Group Ende 2011 und Ende 2012 kam es bei vielen Mietern zu großen Zukunftsängsten und Befürchtungen hinsichtlich der zu erwartenden steigenden Kosten des Wohnens in der Mittelheide.
Herr Berner zeigte sich zwar kooperativ, die Ängste der Mieter betreffend, die Einzelheiten seiner Kooperationsfähigkeit mussten aber noch im Sommer und Herbst 2013 ausgelotet werden.

Nach einigen Monaten und vielen Aktivitäten der Bürgerinitiative kam es am 31.10.2013 zu einem Abschluss in Form einer Rahmenmodernisierungsvereinbarung für die PRO-Mittelheide zwischen der Berner Group, der Inhouse Hausverwaltung, dem Berliner Mieterverein und der Bürgerinitiative Mittelheide-Märchenviertel. Die nun zu unterschreibenden einzelnen Modernisierungsvereinbarungen, deren Grundlage die Rahmenmodernisierungsvereinbarung bildet, werden ab sofort untrennbarer Teil des bestehenden Mietvertrages aller betroffenen Mieter sein. Ein erster großer Schritt ist getan.

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Liebe Mieter der Mittelheide-Märchenviertel,

wir informieren Sie darüber, dass die Berner Group mit uns, der Bürgerinitiative, Kontakt wegen der zukünftigen Miete aufgenommen hat. Wir haben die Berner Group durch unsere Aktionen (Fernsehen, Rundfunk, Zeitungen und nicht zuletzt diese Website) so in Bedrängnis gebracht, dass die Berner Group von sich aus erklärt hat, mit der Bürgerinitiative Mittelheide-Märchenviertel und Herrn Wild (Chef des Berliner Mietervereins) in Gespräche und Verhandlungen über die zukünftige Miete der PRE- und PRO Mittelheide GmbHs nach der Modernisierung bzw. Sanierung einzutreten. D.h., die Inhouse Verwaltung wird den Empfehlungen von PRE und PRO als deren Hausverwaltung folgen. So das bisherige mündliche Einvernehmen!

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Mieter raus aus den Immobilien Berlin und der Mittelheide?

Gegen die Gentrifizierung ganzer Bevölkerungsteile in Deutschland muss etwas getan werden! So z.B. die Mittelheide im Märchenviertel Berlin-Köpenick. Es scheint für alle Besitzer der Immobilien Berlin nur eine Regel zu geben: Mieten rauf – Mieter raus! Luxus- oder mieterhöhungswürdige Sanierungen sind in Mittelheide Märchenviertel  zu befürchten und in der ganzen Stadt zu beobachten. Dabei kommt […]

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Petition Mittelheide Märchenviertel: Mieter rufen den Senat!

Die Bewohner des Märchenviertels Mittelheide sehen ihre Mieterschutzrechte gefährdet und setzen sich deshalb mit allen Mitteln, die ihnen der Rechtsstaat an die Hand gibt, zur Wehr. Mit der Petition Mittelheide Märchenviertel wenden sich die Mieter des Viertels deshalb an das Abgeordnetenhaus und ersuchen um Hilfe. Aufgrund der Petition Mittelheide Märchenviertel sollen die Abgeordneten ihrer Rolle […]

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Grundwasserspiegel steigt im Märchenviertel Berlin dramatisch

Auch Mittelheide Köpenick bzw. das Märchenviertel Köpenick ist derzeit von einer Entwicklung betroffen, die großen Teilen Berlins zu schaffen macht. Der Grundwasserspiegel steigt, weil der Wasserverbrauch sinkt. Der Senat hat deshalb angekündigt, um Hilfe beim neu eingerichteten Fluthilfe-Fonds zu ersuchen. Der Verband Deutscher Grundstücksnutzer zog nach – auch im Märchenviertel Köpenick. Die Antwort steht aus. Der […]

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Plant die PRO-Mittelheide GmbH die Vertreibung durch Miete?

Am 30.05.2013 lief zum ersten Mal auf Arte die Doku Betongold, die viele Mieter der Mittelheide Köpenick auf besondere Art berühren dürfte. Die Regisseurin Katrin Rothe lebte in der Bergstraße 62 in Steglitz und wurde Opfer eines Prozesses, der sich letztlich nur als Vertreibung durch Miete beschreiben lässt. Das Betongold war zu wertvoll. Die Filmschaffende […]

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Mieterversammlung Mittelheide in der neuapostolischen Kirche

Liebe Nachbarn und Mieter der Mittelheide,  erst einmal möchten wir uns bei allen Erschienenen zur 1. Mieterversammlung am 27.05.2013 sehr herzlich bedanken. Es zeigte uns, aber vor allem den geladenen Gästen, wie groß das Interesse, die Verunsicherung und auch der Informationsbedarf bei den betroffenen Mietern sind. Auf Wunsch vieler Mieter möchten wir zeitnah eine kurze […]

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